Mit der Notfallplanung Naturgefahren wird auf Gemeindeebene ein Instrument für die Einsatzkräfte vor Ort (Feuerwehr und Gemeindeführungsstab) erstellt. Mit der Planung sollen Gefahren im Ereignisfall mit einer systematischen Vorgehensweise abgewendet werden. Im Fokus des Notfallkonzeptes stehen "planbare" Gefahrenprozesse wie Hochwasser und Lawinen. Ein gut geplantes und eingeübtes Beobachtungs- und Interventionskonzept wirkt nicht nur kosten- und schadenmindernd, sondern steigert auch die Sicherheit der Einsatzkräfte.

Die Zustandsuntersuchung der K2 Gotthardstrasse hat gezeigt, dass die Strasse in einem schlechten Zustand ist und in den nächsten Jahren instand gesetzt werden muss. Im Projektperimeter befindet sich heute ein Mischsystem, in das neben dem Abwasser und dem Strassenabwasser auch zwei Bäche eingeleitet werden. In Zukunft sollen diese Medien separat gefasst und in einem Trennsystem abgeleitet werden. Zeitgleich werden die Wasserversorgung sowie die Elektro-Installation der Gemeindewerke Erstfeld erneuert.

Zur Entlastung des Siedlungsgebietes baut der Kanton Uri die West-Ost-Verbindung (WOV). Kernstück des TP 2 ist der Anschluss der WOV an die Gotthardstrasse. Es wird ein neuer dreiarmiger Kreisel gebaut:

Der sogenannte Knoten Schächen

Im Westen schliesst er direkt an die WOV an, im Süden an die Dorfstrasse, sodass man aus Schattdorf schnell und direkt zur Autobahn gelangt. Im Norden mündet der Kreisel an die heutige Schächenbachbrücke und die Gotthardstrasse.

Der Beschaffungsauftrag vom neuen Patr. Boot löst bauliche Anpassungen an den bestehenden Infrastrukturen aus (grössere Abmessungen). Die Ausbildung soll grundsätzlich auf den vorhandenen Waffen- und Ausbildungsplätzen erfolgen. Folgende Anpassungen sind aber zwingend erforderlich. Im Bereich der Oberen Nas soll die bestehende Holzsteganlage durch eine neue Stahlkonstruktion ersetzt werden. Dabei werden zusätzliche permanente Stahlrohrpfähle gerammt, dass ein zweites Boot anlegen kann.

Das bestehende Naturrasenspielfeld wird durch einen Kunstrasen ersetzt. Dabei ist der Platz mit Normmassen auszubilden. Bei der Umrüstung von Naturrasen auf Kunstrasen wird die Entwässerung ergänzt und eine Beregnungsanlage eingebaut. Die bestehende Beleuchtung wird abgebrochen und neue Beleuchtungsmasten versetzt. Die Ballfangzäune werden partiell ersetzt. Die bestehende Steinmattstrasse muss aufgrund der neuen Spielfeldabmessungen im nördlichsten Bereich angepasst werden.

Um die Lebensdauer des Strassenabschnittes Sustenstrasse Depoorter - Legisteintunnel zu verlängern, wurde die Strasse mittels Belagsersatz instand gesetzt. Der Belagsersatz beinhaltet die Erstellung einer neuen Planie mit einer neuen Trag- und Deckschicht. Zusätzlich zum Belagsersatz wurden neue Entwässerungsleitungen verlegt, um die gesamte Entwässerung der Sustenstrasse zu gewährleisten. Insgesamt wurde im Bereich Sustenstrasse ca. 3'500 m2 Strassenfläche saniert.

Das Los 032 beinhaltet die Rekultivierung von diversen Flächen, welche für die Bautätigkeiten der NEAT als Lager oder Installationsflächen genutzt wurden. Weiter sind diverse Meliorationsleitungen instand gestellt worden. Auf der Westseite des Bahndammes wurde ein Unterhaltsweg gebaut. Zudem wurde die Fraumattstrasse nördlich des A2 - Zubringers umgelegt, die Zufahrt zur Werkstrasse Ost erstellt und der Deckbelag auf der neuen Schachengasse eingebaut. Im Los 032 sind ca. 320'000 m2 Kulturland rekultiviert und wieder instand gestellt worden.

Nach der Realisierung der Steinschlagwerke im Herbst 2017 durten wir im vergangenen Sommer die Aufforstung des Schutzwaldes in Angriff nehmen. Auf einer Fläche von rund 3'000 m2 wurde das Anrissgebiet mit Dreibeinböcken und Lawinenrechen temporär verbaut und anschliessend mit ca. 1'500 Fichten-Setzlingen aufgeforstet. Mit der Umsetzung dieser Massnahmen wird die Passstrasse in Zukunft nachhaltig vor Steinschlag und Lawinen geschützt.

Im Rahmen des GEP Wpl Andermatt wurden Massnahmen definiert, welche für eine gesetzeskonforme Entwässerung und für einen störungsfreien Betrieb notwendig sind.

Für die Sanierung des Kanalnetzes GEP Wpl Andermatt kamen drei Verfahren zur Anwendung: Roboterverfahren für punktuelle Reparaturen, Inlinerverfahren für Sanierungen ganzer Haltungen und die konventionelle offene Bauweise.

Die Abwasserreinigungsanlagen in Andermatt, Göschenen und Wassen werden mittelfristig aufgehoben. Für die Ableitung des Abwassers bis zur ARA Altdorf ist eine durchgehende Leitung von Andermatt nach Altdorf erforderlich.

Das Projekt umfasst den ca. 3 km langen Leitungsabschnitt von Wassen nach Gurtnellen sowie verschiedene Spezialbauwerke und den Umbau der ARA Wassen.

Aufgrund der regelmassigen Zustandserfassung wurde festgestellt, dass der Teilabschnitt Ober Winkel einen ungenügenden Zustand aufweist und eine Instandsetzung notwendig wird.

Da der Abschnitt als einzige Erschliessungsstrasse für die oberhalb liegenden Liegenschaften dient, wurde bereits bei der Planung der Schwerpunkt auf die Verkehrsführung während den Bauarbeiten gelegt.

Um einen effizienten Bauablauf möglichst ohne Behinderung des Verkehrs zu gewährleisten, wurden alle neuen Werkleitungen ausserhalb der Strasse geführt.

Die zwischen 1940 und 1945 erstellte unterirdische Tankanlage besteht aus 6 Stahltanks à je 145 m3.
Diese Tanks mit allen dazugehörigen Bauten sind zurückzubauen. Die Parzelle wird nach dem Rückbau von der Gemeinde Giswil zu Aufforstungszwecken gekauft.
Aufgrund des Baujahres und Anpassungen in den Jahren 1972 bis 1974 sind bauschadstoffhaltige Bauteile vorhanden.

Die Schützengasse und ein Teil der Hellgasse wird rundum erneuert.

Das Projekt umfasst die Pflästerung und den Werkleitungsbau.

Die bestehende Kanalisationsleitung ist überlastet. Deshalb wird ein Trennsystem eingeführt und eine zweite Kanalisationsleitung verlegt.

Die hindernisfreie Pflästerung wird neu bis an die Tellsgasse erweitert.

An der H11 Sustenstrasse bei Färnigen musste aufgrund erheblicher Beschädigungen und dem hohen Unterhaltsaufwand das gut 80 m lange Steinschlagschutzwerk instandgesetzt werden. Einen Hauptbestandteil unserer Arbeiten bildeten die Statik inkl. Schneedruckberechnung und die Entwicklung eines Holzpalisadensystems.

Die Einzelfundamente aus Stahlbeton wurden auf vorinjizierten Mikropfählen mit Verankerungs-längen von bis zu 4 m abgestellt. Die Ausfachung der feuerverzinkten Walzprofilstützen besteht aus jeweils 2.5 m langen Eichenschwellen.

Das Projekt umfasst die Verlegung und Erneuerung des im Jahr 1949 erstellten 380/220-kV-Leitungstrassees Amsteg-Mettlen, sowie die Verlegung und Erneuerung der parallel geführten 132-kV-Bahnstromleitung der SBB.

Die 380/220-kV-Leitungen der Swissgrid und die 132 kV-Leitung der SBB werden auf dem Abschnitt von ca. 4.7 km auf einem neuen Trassee gebündelt und parallel zur Autobahn und zur Reuss geführt.

- Installationsplätze und Baupisten östlich und westlich des neuen SBB-Trassees zurückbauen

- Temporäre Baubüros abbrechen

- Ehemalige Installationsplätze, Baupisten und Erdzwischenlagerflächen rekultivieren und für die landwirtschaftliche Nutzung wiederherstellen

- Bahnböschungen östlich und westlich des neuen SBB-Trassees humusieren und als Magerwiesen resp. Krautsaumflächen ansäen

- Unterhaltswege und Hofzufahrten erstellen inkl. Entwässerung

- Verlegung Fraumattstrasse erstellen

- Rückbau von fünf mit Schadstoffen belastete Gebäude beim Flugplatz Emmen

- Rückbau von zwei Atomschutz Unterständen

- Rekultivierung der Flächen (Grünflächen 850 m2 und Kiesplätze 900 m2)

- Erstellung eines Mehrfamilienhauses mit total 28 Wohnungen und 8 Stockwerken

- Zweigeschossige Tiefgarage mit Zufahrtsrampen

- Baugrube mit Nagelwänden

- Verlegung diverser Werkleitungen

Die Gotthardstrasse ist die Hauptverkehrsverbindung zwischen Altdorf und Erstfeld. Sie muss zudem den Anschluss zur A2 via A2-Zubringer gewährleisten.
Der Strassenbau umfasst den Neubau der Gotthardstrasse nördlich und südlich des Kreisels Lindenried, inkl. des Kreisels Lindenried sowie den Geh- und Radweg.
Zum Bau der Gotthardstrasse und des Kreisels sind diverse Provisorien erforderlich.
Weiter beinhaltet der Strassenbau verschiedene Werkleitungen für Beleuchtung und Entwässerung.

Die Bauerstrasse im Bereich Brücke Choltal bis zum Dorfplatz ist in einem schlechten Zustand und muss saniert werden.
Beobachtungen des Betriebes Kantonsstrasse wie auch die periodischen Inspektionsdaten erfordern eine Sanierungsmassnahme.
Ein besonderes Augenmerk gilt den Rückhaltesystemen, der Beleuchtung und der Oberflächenentwässerung, welche in der aktuellen
Anlage nur dürftig berücksichtigt worden ist und schlecht funktioniert.

Erstellung eines Mehrfamilienhauses mit 14 exklusiven Eigentumswohnungen und 7 Stockwerken.

- Tiefgarage mit Zufahrtsrampe

- Verlegung Dorfbach Altdorf

- Baugrube mit Nagel- und Rühlwänden

Auf dem Waffenplatz Emmen sind Teile der Industrieböden, in den Einstellhallen 1 - 11, stark gerissen. In einem Evaluationsverfahren wurden verschiedene Oberflächen geprüft. Man hat sich dafür entschieden, einen Gussasphaltbelag einzubauen.
Der Gussasphaltbelag wurde nach dem Einbau geschliffen und anschliessend eine Versiegelung aufgetragen.

Der Winkelplatz erschliesst angrenzende Liegenschaften und das Parkhaus, zum andern wird der 5'000 m2 grosse Platz als Parkplatz oder für Events genutzt.
Aktuell ist dieser Platz in einem schlechten Zustand. Nun wird der Platz saniert und ein neues Entwässerungssystem erstellt.
Das Winkelgebäude beherbergt Tauben. Dadurch wird das Dachwasser mit Taubenkot belastet. Für diese Problematik wird ein spezieller Schacht erstellt, um die Entwässerung zu entlasten.

Auf dem militärischen Teil der Schiessanlage Hüslenmoos in Emmen verfügt der Waffenplatz über eine KDSA (Kurzdistanzschiessanlage). Die Trennwand, welche beide Kammern unterteilt, ist zum Teil schadhaft. Die heutige bestehende Trennwand ist gemäss den neusten Bedingungen zu kurz. Es besteht ein Sicherheitsrisiko. Die bestehende Trennwand muss ersetzt und gleichzeitig um 5 m verlängert werden.

Die Bauherrschaft beabsichtigt, im Areal Höfli ein 7-geschossiges Wohnhaus mit Tiefgarage zu realisieren. Im Rahmen der Aushubarbeiten muss der Dorfbach Altdorf auf einer Länge von ca. 85 m umgelegt werden. Die Baugrubensicherung erfolgt mit einer Rühlwand (400m2), mit Nagelwänden und Spritzbeton, in Bauphase 2 mit offenen Böschungen. Die Aushubkubatur beträgt ca. 7'000 m3.

Die bestehende Spital- und die Seedorferstrasse werden infolge des schlechten Strassenzustandes saniert. Zudem werden die beiden Strassenzüge zu einer Hauptachse umgestaltet und zusammengeschlossen.

In der Zwischenzeit wurde der Deckbelag bei der Spitalstrasse eingebaut. Im Moment sind die Arbeiten bei der Bauphase 3d im Gange. In dieser Phase sind nur zwei Lichtsignalanlagen in Betrieb, da die Seedorferstrasse in Richtung Feldli gesperrt werden konnte.

Die bestehende Hauptzentrale des Tunnels Eich entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die neu zu erstellende Hauptzentrale hat eine Grundabmessung von ca. 35 x 7 m und beeinhaltet insgesamt 8 Räume.
Für die Anbindung an das Hauptleitungstrasse sind neue Rohrblöcke (Fahrbahnquerung beim Tunnelportal Nord und Süd) sowie ein Anschluss an die neue Zentrale Eich Nord geplant.

Das Los 050 beinhaltet den Neubau der Forst- und Unterhaltsstrassen, die Schüttung und Rekultivierung der Gebiete Chalchofen und Tagbautunneleinschnitt. Die beiden Gebiete werden neu geschüttet, humusiert und als Magerwiesen resp. Krautsaumflächen angesät. Zur Ergänzung der ökologischen Struktur ist in den Rekultivierungsarbeiten das Anlegen von 5 Amphibienweihern und div. Echsenburg-Steinhaufen, Holzhaufen Steinlinsen und Wurzelstrünke enthalten.

Aufgrund massgebender Deformationen wurde eine Instandsetzung der Stützmauer Eggental am Klausenpass notwendig. In einem Variantenstudium wurde die permanent verankerte Spritzbetonwand mit anschliessender Vormauerung als Bestvariante bestimmt. Für die Verankerung wurden vorinjizierte Anker (Durchmesser 25 mm) der Korrosionsschutzstufe 2a verwendet, welche 6.00 m in den Baugrund getrieben wurden. Davor wurde die bestehende Vormauerung mit den vorgängig abgebrochenen Steinen auf einem Betonfundament wieder aufgebaut.

Der Knoten Gotthardstrasse / Obere Fabrikstrasse / Gründligasse stellt bezüglich Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit ein Problem dar. Aus diesem Grund wird der Knoten mittels einer Kreiselanlage neu gestaltet. Der gesamte Oberbau mit Fundationsschicht, Abschlüssen und Fahrbahn wird, zusammen mit den für die Kreiselanlage zusätzlich benötigten Flächen, neu erstellt. Ebenfalls werden die Werkleitungen im Knotenbereich neu erstellt und teilweise verlegt. 

Die Spital- und die Seedorferstrasse werden infolge des schlechten Strassenzustandes saniert. Die beiden Strassenzüge werden zu einer Hauptachse umgestaltet und zusammengeschlossen. In einer ersten Phase (Februar 2014 - Juli 2014) sind Vorbereitungsarbeiten ausserhalb des Strassenkörpers vorgesehen. Diese beinhalten das Erstellen von Fundamenten und Wänden für die Lärmschutzwand, das Erstellen einer Wasserleitung und das Absenken der Garagendecke des Kantonsspitals Uri. Ein Wohnhaus musste abgebrochen werden. 

Die neue Gotthardstrasse dient als Ersatzmassnahme für die bestehende Gotthardstrasse, welche wegen dem Nordportal des Gotthardbasistunnels verlegt werden musste. Bei der Unterführung Erstfeld unterquert die Gotthardstrasse die SBB-Stammlinie nördlich von Erstfeld. Die Unterführung besteht aus zwei getrennten Brückenplatten für die beiden Stammliniengeleise. Für die Konstruktion der Unterführung wurde ein Stahlbeton-Rahmen ohne Dilatationsfugen gewählt. Paralell zur Strasse verläuft ein Rad- und Gehweg.

Erstellung eines 16-Familienhauses mit Tiefgarage im Grundwasser.

Der Oberbau auf der Hellgasse, oberhalb Coop bis zum Abzweiger Obere Fabrikstrasse und die Obere Fabrikstrasse bis zum Knotenpunkt Gotthardstrasse wurden instandgesetzt. Folgende Hauptarbeiten wurden ausgeführt: